Spendenaktion zugunsten akut kranker oder verletzter Kinder/Kuscheltiere am Dienstag übergeben
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Wenn Kinder Opfer eines Unfalls werden, stellt das für sie eine be-sondere seelische Belastung dar. Um diese zusätzlichen Nöte zu lindern, fahren künftig 50 Teddys in Dresdner Krankenwagen mit und unterstützen so Rettungsassistenten und Notärzte. Die Kuscheltiere konnte der Verein Sternschnuppe-Sachsen e.V. dank einer Spende des Dresdner Messeveranstalters TMS kaufen und übergibt sie am heutigen Dienstag (17. August) im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Besatzung eines Krankenwagens.
Notfallteams haben täglich mit Unfallopfern und schwer kranken Menschen zu tun. Dennoch ist es für sie eine ganz besondere Herausforde-rung, wenn die Patienten Kinder sind. „Plötzlich dringen die fremden Menschen – die Rettungsassistenten und Notärzte – in den privaten Raum des Kindes ein. Das bedeutet zunächst für die Kinder eine Bedrohung. Deshalb sind sie extrem unsicher und haben große Angst“ sagt Dr. Mark Frank, leitender Arzt der Deutschen Rettungsflugwacht e.V. (DRF) der Station Dresden. Er und sein Team kümmern sich um die verletzten oder kranken Kinder und versuchen zunächst einmal ein kleines Stück Vertrauen zu gewinnen. Das stellt für das Rettungsteam oft einen Spagat dar: Zum einen wollen sie die Angst der Kinder lindern und zum anderen müssen sie die Patienten mit den notwendigen medizinischen Maßnahmen versorgen.
Der Verein Sternschnuppe-Sachsen e.V. möchte den kleinen Patienten in diesen Situationen helfen. Anne Frank, Geschäftsführerin des Dresdner Messeveranstalters TMS Messen-Kongresse-Ausstellungen GmbH (TMS) und Gründungsmitglied des Vereins Sternschnuppe-Sachsen e.V., bringt das Ziel so auf den Punkt: „Wir wünschen uns, dass alle kranken oder verletzten Kinder optimal versorgt werden und nie das Gefühl haben, alleine, verlassen oder unverstanden zu sein. Ich freue mich, dass ich mit meinen Mitarbeitern mit den beliebten, bekannten, aber vor allem bewährten Rettungsteddys dabei einen kleine Beitrag leisten kann.“ Die TMS-Mitarbeiter haben mit einer firmeninternen Tombola zugunsten des Vereins Geld für die Beschaffung von 50 Rettungsteddys gespendet, die am Dienstag, dem 17. August, einem Rettungsteam am Uniklinikum übergeben werden.
Die Kuscheltiere helfen dem Rettungspersonal bei der ersten Kontaktaufnahme und Kommunikation mit den kleinen Patienten. „Der Teddy steht für Wärme, Zuneigung und Geborgenheit und für ‚alles wird gut‘ – er weckt damit das Urvertrauen der Kinder. Je nach Situation, Kind und Alter sind Rettungsteddys dankbar angenommene ‚Tröster‘ und erleichtern den Rettungsteams die Erfüllung ihres Auftrags“, weiß Dr. Frank aus seiner Erfahrung als Notarzt. Für die kleinsten Patienten, die teilweise direkt nach der Geburt transportiert werden müssen, sind Kuscheltiere allerdings noch uninteressant. Dafür steht ein extra ausgerüsteter Babynotarztwagen bereit.
Nach der Akutbehandlung im Rettungswagen werden viele Kinder in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Klinik für Kinderchirurgie am Uniklinikum weiterversorgt. Die speziell ausgebildeten Ärzte und das Pflegepersonal vor Ort wissen um die Bedürfnisse der Kleinen und kümmern sich liebevoll um sie.
Universitätsklinikum
Carl Gustav Carus Dresden
an der Technischen
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